Multiplicatio, Multiplikation, multiplizieren
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Astrolog. Zuordnung: |
Wassermann (Pernety 1758)
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Alchemistisch die qualitative Vermehrung, d.h. Umwandlung eines minderwertigen Stoffes in einen höheren. Mitunter auch im Sinne quantitativer Vermehrung gebraucht. (Gessmann 1899)
Quantitative und qualitative Vermehrung des Lapis. (Waltharius 1956)
"Vermehrung", die eintreten soll, wenn unedle Metalle durch den Lapis philosophorum (Augmentatio) in edle umgewandelt werden. Die Veredlungsprodukte sollen ihrerseits wieder weitere Mengen Edelmetalle herzustellen gestatten. (Schneider 1962)
Multiplikation nannte man jenen Vorgang, durch den die Kraft des Steins so sehr vermehrt wurde, dass er das Hundert- und Tausendfache seines eigenen Gewichts an unedlem Metall transmutieren konnte, ohne jemals in seiner Kraft nachzulassen. Von daher ist auch das alchemistische Symbol des Pelikans für den Stein zu verstehen. Jahrhundertelang glaubten die Menschen nämlich, Pelikane fütterten ihre Jungen mit ihrem eigenen Blut - mit ihrer eigenen "Kraft", "aus sich selbst" also -, denn wenn die Pelikane das Futter aus ihren Futtersäcken hochwürgen, sieht es so aus, als würden sie sich die eigene Brust aufpicken. So war der Pelikan ein ideales Symbol für den Stein, der ebenfalls seine "Brut" aus seiner eigenen Substanz nährt. (Coudert 1992)
Den Stein der Weisen an Menge und metallverwandelnder Kraft vermehren. (Hornfisher 1998)
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