Fermentation


Astrolog. Zuordnung: 

Steinbock (Pernety 1758)

 

 

"Gärung". 

 

Beimengung des Gold- oder Silberfermentes (Waltharius 1956)

 

Die Fermentation besass zweifache Bedeutung. Sie bezog sich sowohl auf einen Vorgang während der Transmutation unedlen Metalls in Gold wie auch auf einen Prozess bei der Herstellung des Steins der Weisen. Im ersten Wortsinn nannte man den Stein oft "Ferment", weil er wie Hefe die Kraft hatte, Substanzen seiner eigenen Natur gemäss umzuwandeln. Im Laufe der Produktion des Steins jedoch war die Fermentation jener Vorgang, der dem Stein das gewisse Etwas verlieh. Petrus Bonus vermittelt uns das klarste Bild:

"Im ersten Sinn ist unser Stein der Sauerteig aller anderen Steine und verleiht ihnen seine eigene Natur - ein kleines Stück Hefe säubert einen ganzen Klumpen. Wie Sauerteig, obwohl von derselben Art wie gewöhnlicher Teig, ihn nicht aufgehen lassen kann, bevor, weil er einfacher Teig ist, er nicht eine neue Eigenschaft gewinnt, die er vorher nicht besessen hat, so kann auch unser Stein Metalle nicht verändern, bevor er nicht sich selbst verändert und sich eine bestimmte Qualität hinzugefügt hat, welche er zuvor nicht besass. Er kann nicht verwandeln oder färben, wenn er nicht zunächst selber verwandelt und gefärbt ist. Gewöhnliche Hefe erhält ihre Gärkraft mittels der digestiven Qualität sanfter und verborgener Hitze, und so verdankt auch unser Stein seine Fähigkeit zu fermentieren, zu konvertieren und umzugestalten einer gewissen digestiven Hitze, welche seine potentiellen und latenten Eigenschaften zum Ausbruch bringt, wenn man weiss, dass ohne Hitze weder Digestion noch Aktivität möglich ist." (Coudert 1992)

 

 

       

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