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Ihr
fleht? Wir hören!
Ihr
fragt? Wir antworten!
Ihr
verlangt? Euch wird gegeben!
Okay!
Aufgepasst, ihr Okkultpfeifen!
Zum
ersten und einzigen Mal hat sich Frater Eo Ipso
breitschlagen lassen, die hermetischen Geheimnisse
des Tagesablaufes der Brüderschaft preiszugeben und wenn ich nicht total
pleite wär (der Vertrieb unserer magischen Diplome harzen ein wenig), würde ich
auch meine nekromantische Fresse halten, das sage ich euch!
Darum
frohlockt, gute Leserschaft, hier ist er nun endlich:
Ein Tag im Leben von
Frater Eo Ipso und Frater Eidolon

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Morgenstund hat Aurum im Peh |
12.00-14.00 Uhr
"Morgenstund hat Gold im Mund":
Wir öffnen nach einem Schlaf voll der luziden
Träume langsam unsere Augen, um unser okkultes Tagewerk vollbringen zu können.
Wir sammeln uns und erleben das Erwachen als eine Zeit der
Besinnung und Verinnerlichung, eine Zeit des Erspürens
unserer seelischen Bedürfnisse, was soviel heisst, dass uns vor allem der Hunger
aus den Betten treibt.
Zum
Frühstück
gibt es 2 bis 3 Stück
Weissbrote mit
Marmelade und salzig gebratene Speckschwarten.
Zum Runterspülen empfehlen wir mehrere Gläser guten
Messwein aus Bayern. Lecker, alles was der Körper so braucht!
14.00-18.00 Uhr
Nach
dem Frühstück werden
praktische Tätigkeiten
ausgeführt.
Wir versuchen die Transzendenz, die wir während des Frühstücks
meditativ erfahren haben, im aktiven Handeln umzusetzen, um nicht von der
Dynamik der Aktivität vom eigenen Selbst -
der ewigen Seele, entfremdet zu werden.
Praktische Tätigkeiten beinhaltet für uns vor allem:
- Zuerst mal elektrische Briefe beantworten, die uns die Sekretärin reicht
(Seelsorge leisten) und an der
www.hermetik.ch Website
herumbasteln, ... logo!
-
Anschliessend in die Stadt gehen, um dort ein Bierchen zu kippen, zwischendurch
Personen (herumlungernde
Jugendliche,
missionierende Christen, Besucher unzüchtiger
Orte) Seelsorge
gewähren.
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Die Sekretärin der
Brüderschaft
"Natürlich achte ich
auf meine Linie-
aber doch nicht den
ganzen
Tag!" |
Das
heisst für uns konkret:
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Potentielle Schulschwänzer werden sofort zur Polizei gebracht
und dort angeschwärzt, inklusive natürlich einem persönlichen Gespräch
mit dem Direktor und den Eltern (wenn nötig Seelsorge),
-
Christliche Prediger und andere Sektenanhänger werden aufgegriffen und der
geschlossenen Psychiatrie übergeben (wenn nötig Seelsorge)
-
Besucher unzüchtiger Orte werden von uns begleitet, um auch diesen verlorenen
Schafen an den verruchten und verlotterten Orten Seelsorge
gewähren zu können.
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Unser Arbeitsplatz |
Das Archiv der
Brüderschaft |
18.00-19.00 Uhr
Auf den
Rückweg nach Hause gibt es meist die zweite Mahlzeit des Tages: Ein Stück Pizza
vom Schnellimbis.
19.00-20.00 Uhr
Entspannung mit einem kühlen Bierchen und der neuesten Bart Simpson –
Sendung,
wohl wissend, dass nur in einem entspannten Körper spirituelle Kräfte frei fliessen können!
20.00-22.00 Uhr
Nun halten
wir unsere spirituell-okkulten Kurse ab.
Themen wechseln je nach Zeitgeist und
esoterischer Modewelle! Unser Motto ist aber immer:
Zufriedene esoterische
Arschgesichter, die sich in unseren sauteuer bezahlten Kursen so herrlich unwohl
fühlen!
Nach
Kursende verkaufen wir anschliessend unsere selbst erstellten magischen Diplome,
okkulte Titel (im Dutzend billiger!) und alchemistisch
gefärbte Wässerchen, wie z.B. das Aurum Potabile. Diese Wässerchen werden von uns wohlweislich
in die Konsistenz eines Kamillentees im 50 Aufguss verdünnst, wissend, dass sich
durch das
Verdünnen nicht nur auf dubiose Art und Weise die Wirkung verstärken soll,
sondern vor allem auch der Profit, der damit gemacht werden kann.
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Die Teilnehmer
unserer
okkulten Kurse
begehren
Einlass...
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Die Teilnehmer unserer okkulten Kurse
verehren die Fratres: Wir... existieren...
nur... um... zu... dienen..., Meister...! |
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Un-ser Bei-tritt
ge-schah frei-wil-lig!
Brü-der-schaft gut!
El-tern schei-sse! |
22.00-00.00 Uhr
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Gute Nacht John-Boy! Schlaf schön Brüderschaft! |
Nun
wird die durch die Kurse eingenommene
Knete gezählt und eventuell diverse hübsche, junge
Kursteilnehmerinnen von uns in die geheime Kunst der Sexualmagie eingeweiht (Seelsorge leisten).
00.00-04.00 Uhr
Nach
diesem hoch-spirituellen Arbeitstag, muss aber auch dem Körper mal genüge getan
werden, denn der Mensch lebt ja bekanntlich nicht nur für das
Spirituelle.
So
suchen wir zuguterletzt einen Ort der heiteren Besinnung und der körperlichen
Entspannung auf. Der beste Platz am Ort ist eindeutig das "Elephant".
Gutes Bier, ne Cocktailbar, geniale Musik und nette Gogo-Girls, was will man
noch mehr?
04.00
Uhr
Frühe
Nachtruhe
Wir
schliessen beruhigt die Augen, wohl wissend, unser Leben einem höheren Sinn
gewidmet zu haben und entschlummern sanft in unseren wohlverdienten Schlaf.

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