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Die Charge des Gottes


riesterin
Höret die Worte des grossen
Vaters, der von Alters her von den Menschen Osiris, Adonis, Zeus, Odin, Pan,
Cernunnos, Herne, Dagda, Lugh und bei vielen anderen Namen genannt wurde.
Priester
Mein Gesetz ist die Harmonie
mit allen Geschöpfen des Lebens.
Mein ist das unergründliche Geheimnis, welches
öffnet die Tore des Daseins und mein ist das Salzgefäss der Erde, welches mein
Körper ist und der ewige Kreislauf der Wiedergeburt.
Ich gebe das Wissen des ewigen
Lebens und jenseits des Todes gebe ich das Versprechen der Erneuerung und der
ewigen Jugend.
Ich bin das Opfer, der Vater
aller Dinge und meine Kraft durchdringt die Welt.
Priesterin
Nun höret die Worte des
tanzenden Gottes, dessen fröhliches Lachen die Winde bewegt und die sich stets
wandelnden Jahreszeiten
ruft.
Priester
Ich, der ich die Herr der
wilden Jagd und die Kraft des Lichtes bin, die gleissende Sonne hinter den
Wolken und das Geheimnis der Flamme.
Ich rufe euch alle, meine
Kinder, steht auf und kommt zu mir.
Ich, der ich der Körper der
dunklen schweren Erde und aller Lebewesen bin.
Lasst mich verehrt sein in den
Körpern die singen und tanzen, die sich lieben, die wild sind und frei. Alle
Akte des freiwilligen Opfers sind meine Riten.
Lasst in euch walten
Leidenschaft und Furcht, Zorn und Schwäche, Freude und Frieden, Ehrfurcht und
Sehnsucht.
Denn auch diese sind Teile des
Mysteriums, das in euch selbst ergründet werde muss.
Durch mich müssen alle Dinge
sterben und in mir werden sie alle wiedergeboren, denn in mir endet alles was
beginnt und alles was in mir endet, wird von neuem begonnen sein.


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