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Elaphebolion
Carpe
Diem - Nutze den Tag!
Horaz
(8.12.65-27.11.8 v.u.Z.)
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| Welches Katzerl
hätten´s denn gern? |
6.
Elaphebolia am 2.3.09
Dieses
Fest und dieser Monat ist nach Artemis Elaphebolos (Hirschjägerin)
benannt.
Erinnere
dich daran, dass der 6. eines jeden Monats ihr geweiht ist.
Heute,
wie in der Antike, kann man ihr an diesem Tag hirschförmige Kuchen opfern, die
aus Teig, Honig und Sesamsamen bestehen.
8.
Asklepiain
am 4.3.09
Wichtiges Fest zu Ehren von
Asklepios.
10.-17.
Städtisches Dionysia am 6.3.08 - 13.3.09
Ein
Hauptcharakteristikum der "städtischen Dionysia", im Gegensatz zu dem
"ländlichen Dionysia", ist das Durchführen der Dramenwettkämpfe. Am
ersten Tag sang ein Männer- und Knabenchor die Dithyrambs (Oden an
Dionysos).
Am zweiten Tag wurden Komödien
abgehalten, wie die des Aristophanes
(Aristophanes, 448 - 388 v.u.Z., einer der grössten antiken Komödienschreiber, Autor von "Lysistrata") und am dritten Tag bis zum
fünften Tag wurden Triologien der Tragödien aufgeführt, wie die des Sophokles
(Sophokles, 495 - 406 v.u.Z., Dramatiker, Autor von "König Ödipus").
Kronen und andere Preise konnten gewonnen werden.
Der
Priester des Dionysos hielt über dem Wettbewerb den Vorsitz und ein Bildnis des
Gottes stand in seiner Anwesenheit. Das heilige Bild des Gottes war ein
hölzernes Stylos oder Säule, an der eine Maske aus Terrakotta hing.
Eine
Prozession namens "das Einbringen des geopferten Herzens", begleitet
von berittenen Epheboi (Jugendlichen), brachte das Bildnis zu seinem Heiligtum
und symbolisierte die Ankunft des Gottes in der Stadt. Zu diesem Zweck wurde das
Bildnis vorab aus dem Tempel entfernt und vor die Stadt gebracht. Am folgenden
Tag wurde die Hauptprozession abgehalten. Das Hauptmerkmal dieser Prozession war der heilige
hölzerne Phallus, der auf einem Wagen durch die Strassen geführt wurde. Ein
junge Frau wurde als Kanephoros (Korbträgerin) ausgewählt und sie trug den
Kaneon, einen goldenen Korb, gefüllt mit den Erstfrüchteopfern.
Nach
ihr folgten die Askophoroi, die Flaschenträger, Bewohner der Stadt trugen auf
ihren Schultern mit Wein gefüllte lederne Flaschen, Askoi genannt, um ihn den
Gottheiten zu opfern. Andere trugen Obeliai, Brote in der Form von Phallen auf
ihren Schultern. Zusätzlich trugen violett gekleidete Skaphephoroi (Tablettträger) Tabletts mit verschiedenen anderen Opfern. In den alten Zeiten wurden auch
Stiere geopfert. Der Tag endete mit einem Komos, einem Fest mit Rindfleisch und
Wein. In der Nacht, begleitet von Flöten und Harfenmusik, tanzten und sangen
die Menschen in den Strassen und Gassen.
15.
Galaxia am 11.3.09
Galaxia
war ein Fest zu Ehren von Rhea. An diesem Tag wurden Trankopfer durchgeführt
und ein Festessen, das Galaxia beinhaltete, einem Brei aus in Milch gekochtem
Gerstenmehl, abgehalten. Die Jugend opferten goldene Töpfchen und tauschten
untereinander Kerzen aus Honig und Milch.

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