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Die Götter sind die einzigen, die Alter und Tod nicht kennen.
Alles andere unterliegt dem beherrschenden Einfluss der Zeit.
Die Kraft des Körpers nimmt ab, jene der Erde erschöpft sich,
die Rechtschaffenheit verkommt und die Heimtücke nimmt ihren Platz ein.
Das Freundschaftsband wie der Städtebund entstehen
und vergehen in steter Abwechslung ohne Ende.
Einmal
wird einem Süsse, dann wieder Bitterkeit zuteil,
Freundschaften
werden geschlossen und zerbrechen wieder.
Sophokles
(5.Jh.v.Z.)
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| Ich wollt
es wär` ein Hermelin...! |
ythen
entstanden aus dem tiefen Bedürfnis der Menschen alle Erscheinungen des Lebens
symbolisch zu
deuten. Die Furcht des Menschen vor den unkontrollierten Naturgewalten, ihre
philosophisch-spirituelle Suche, die Einsicht in ihre unwiederbringliche
Einmaligkeit, sowie in ihre menschlichen Schwächen, fliessen in diese
Geschichten ein und spiegeln in ihnen die Bestrebungen, die Errungenschaften,
den historischen Werdegang, wie auch die Besonderheiten eines jeden Volkes.
Eines
der ersten Völker, die Mythen schufen waren unter anderem die Griechen. Diese Mythen wurden
über Generationen hinweg mündlich weitergegeben und immer wieder den
jeweiligen Entwicklungen und Bedürfnissen entsprechend umgestalten und
erweitert.
In
ihrer Verbindung mit der mythologischen Überlieferung und ihren sittlichen
Werten entwickelten sich die Gottheiten, höhere Wesen, die das Schicksal
bestimmten und das Universum beherrschten. Diese Gottheiten waren der Gegenstand
ihrer kultischen Verehrung und ihr Handeln war ein Wegweiser für ein sittliches
Leben. Sie gaben Anstösse nach höheren Zielen zu streben und waren die Quellen
ihrer Inspiration und Schöpferkraft. Sie waren der Treibstoff, der das erschuf,
was wir gemeinhin als griechische Kultur bezeichnen.
Die
wichtigste Frage, die sie beschäftigte, betraf die Entstehung der Welt und der
Kräfte, die ihren Lauf regeln.
Die
ersten Einwohner des Landes, das später Hellas genannt wurde, setzten die Erde
mit dem All gleich. Die Fruchtbarkeit der Natur, der Erde wie auch des Menschen,
galt als ein höheres Mysterium und wurde vergöttlicht. Die Erde als mit all
ihren wohltätigen Kräften nahm die Gestalt einer weiblichen Gottheit an, die
für die Fortpflanzung und das Fruchttragen verantwortlich war. Die vorgeschichtlichen Einwohner verehrten sie an heiligen Stätten und brachten ihr
künstliche Abbilder und Opfergaben dar.
Das
hellenistische Pantheon entstand erst nach der Einwanderung der Dorer in den
griechischen Raum und umfasste neben den dorischen Gottheiten auch Elemente des
vorgriechischen Kultes, der mykenischen Götterwelt und der Religionen des
vorderen Orients.
Diese
neue Göttergemeinschaft beherrschte von nun an die Welt und wachte über die Einhaltung
der Gesetze.
Mögen
die griechischen Mythen das
Walten der Natur und alles, was der Mensch zu begreifen versucht, deuten und uns
zu wahrer Erkenntnis, Freude und edlem Tun inspirieren...

Der
hellenistische Ritus
Der
antik-hellenistische Jahreskreis
Die
orphischen Hymnen
Kosmogonie
und die Entstehung der Welt
Die Gottheiten
Die Frauen und die Olympischen Spiele


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